Die Schönheit des Scheiterns

Die Schönheit des Scheiterns

Job und Uni sind nur einige lästige Unterbrechungen auf dem Weg zum gefeierten Künstler – oder wenigstens zu etwas Sex & Drugs & Rock´n´Roll… Dabei stilvoll zu scheitern ist eine der leichtesten Übungen für Paul und seine Freunde. Ganz gleich ob beim Kickerturnier, der Ausstellungseröffnung oder dem Auftritt der Band, erst recht jedoch beim Überthema Liebe. Aber hat nicht schon Schlingensief das “Scheitern als Chance” gesehen? Zwischen Euphorie und Selbstzweifel schwankt auch der Promillespiegel bei der skurrilen Odyssee durch die Eckkneipen und Proberäume der Stadt. 

Ausgezeichnet mt dem ICOM-Idependent-Preis

2013, Edition 52

Na bitte, auch die Deutschen können witzige Alltagsgeschichten erzählen. So wie Andreas Eikenroth mit „Die Schönheit des Scheiterns“….er hat einen wunderbar ironischen Blick auf Männerbünde und Pseudo-Intellektuelle, ohne sie einfach abzuwatschen…. das ist eine angenehme Überraschung. Ja, ja, die Schönheit des Gelingens…

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine

Das bisherige Medienecho auf „Die Schönheit des Scheiterns“ ist sehr positiv und das zu Recht. Denn Eikenroths Geschichte sticht heraus aus der Veröffentlichungsflut. Er erzählt ruhiger. Realistischer. Runder. Schöner…

Der Tagesspiegel

Der Comic umkreist verschiedene Facetten des Umgangs mit Kunst und KünstlerInnen und regt auf unterhaltsame Art und Weise zum Nachdenken an. Keine Bange, ganz unkompliziert! Weder ernstgemeinte existentialistische Diskurse noch aufgeblasene Moral stören die sympathische Komödie. Der Zeichenstil bleibt dabei, was Figuren als auch Hintergründe angeht, locker cartoonig skizzenhaft und erinnert an Frankreich. Die häufig minimalistisch gestalteten Panels gewinnen an Lebendigkeit durch den kräftigen Tuschestrich.

fischpott

Leseprobe

Die Schönheit des Scheiterns» ist angenehm locker und witzig erzählt und lebt von seinen realistischen und liebenswerten Charakteren. Spass machen auch die schwungvollen Zeichnungen. Die Figuren mit ihren runden Köpfen und ihrer ausdrucksstarken Mimik wirken oft etwas verschoben… was ihnen einen ganz besonderen Charme verleiht. Lediglich der Schluss der Geschichte wirkt etwas abrupt… Ich weiss nicht, wie es anderen Lesern geht, aber ich hätte gerne eine Fortsetzung! 

Jan Westenfelder, Strapazin

Eikenroth liefert hier eine locker-flockige Geschichte, die typische Situationen aus dem Leben von Menschen schildert, die noch nicht wissen, ob sie morgen Rockstars sind, oder besser die Ausbildung zu Ende machen sollen. Das kommt lebensnah, frisch und humorvoll rüber. Er zeichnet seine Bilder ohne viele Details, kann seine Figuren aber auch mit wenigen Strichen treffend charakterisieren. Ein angenehm zu lesendes Album.

Comickunst

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